Nicolo Paganini

Albi Specker

Renato Liera

Vico Gortana

DRats_211Ich habe in dieser Band zwölf Jahre Gitarre gespielt, akustisch Rhythmusgitarre. Als unser Bassist Martin Sailer 2004 den Bass an den Nagel hängte, haben wir zum ersten Mal darüber diskutiert, dass ich seinen Posten übernehmen könnte. Dann, Ende Herbst 2008, waren wir wieder am selben Punkt angelangt, einfach zwei Bassisten später. Und, die Ausgangslage war eine andere: Wir hatten mit Bianca eine Gitarristin mit im Desert-Boot, und das erleichterte die Entscheidung erheblich. Mit meinem Mex-Fender begann ich zu üben: Technik, Wechselbass, Walkinglines und Rockgeschichten. Das war der erste Schritt. Dann versuchte ich, dazu zu singen - und begann wieder von vorne.

Heute spiele ich mit Begeisterung Bass!! Ich spiele einen Rickenbacker 4003, ein tolles Instrument mit vielen Klangmöglichkeiten und einzigartigem Charakter. Ein Genz Benz Amp setzt „tonlich“ das um, was ich meinem Bass mit meinen Fingern entlocke. Eine feine Anlage, sehr flexibel und extrem leicht! Der Verstärker wiegt nur gerade 1.7 kg, die beiden Boxen (für 350 resp. 600W) wiegen je nur gerade 12.5 kg. Da lacht mein Rücken.

Es ist für mich eine Herausforderung, ich muss völlig neu an einen Song herangehen.

Und die Moral von der Geschicht’? Es hört nie auf.....
DRats_212Der Grund, dass ich schon seit über zehn Jahre in dieser Band spiele, liegt wohl vor allem darin, dass sie mir einfach eine tolle Gelegenheit bietet, mich meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Spiel mit der Telecaster, zu widmen. Der Umgang mit dieser meines Erachtens charaktervollsten E-Gitarre des Planeten fordert mich immer wieder aufs Neue heraus. Anfänglich fühlte ich mich auf diesem Instrument alles andere als zuhause, da es sich – wie allgemein bekannt – seine Geheimnisse nicht ohne erhebliche Anstrengung entlocken lässt. Hat man sich aber die Formel, wie sich die Schwerkraft mit Hilfe einer Telecaster überwinden lässt, einmal zurecht gelegt, belohnt sie einen mit dem Eintritt ins Universum des Twang. So schwebe ich also mit meiner Tele durch die Galaxien der Telemaster* und versuche immer wieder aufs Neue, einen Teil ihrer Magie zu ergründen und für meine Mission auf Erden zu nutzen.. Und damit dies so bleibt, dafür sorgen unter anderem die Mädels und Jungs in der Band.
(*Telemaster, die ich gerne weiter empfehle: Danny Gatton, Red Volkart, Brent Mason, Roy Buchanan, The Hellecasters)
DRats_224Ich werde euch mal einen superkurzen musikalischen Lebenslauf erzählen, ich will euch ja nicht langweilen:
Das Licht der Welt erblickte ich in Monza ( I )
2 Jahre später folgte die grosse Wanderung in die Schweiz als „Emigrant“
Meine ersten Versuche im Singen unternahm ich im Kindergarten mit „Det obä ufem Bärgli det staat ä bruuni chuä... holä duli dulidu-li holä duliduliduli du-li“  usw.
Die Gitarre: In der Primarschule hatte ich einen Lehrer, der Gitarre spielte, das faszinierte mich so, dass ich auch Gitarre spielen wollte. Nur, meine Eltern hatten kein Gehör für meinen Wunsch.
Meine erste eigene Gitarre: Bei der Firmung hatte ich 170.00 Fr. erhalten. -Tja .. was mach ich bloss ?? Ohne das Wissen meiner Eltern begab ich mich zum nächsten Musikgeschäft und kaufte mir für 120.00 Fr. eine Gitarre. Ich ging voller Stolz nach Hause und zeigte das neu erworbene Instrument zuerst meinen Geschwistern und dann meinen Eltern ……… oohh jjeee ……. Donnerwetter gabs ….. und Drohungen… oohhjee.
Mein erster Song : Smoke on the Water von den Deep Purple - natürlich auf einer Saite.
Musikunterricht: Als meine Eltern sahen, dass ich mir Mühe gab, irgendwie wohlklingende melodiöse Töne zu erzeugen und es nicht so recht hinkriegte, beschlossen sie, mich in den Unterricht zu schicken.
Die erste Band: Wir hiessen Le Comete. Unsere Auftritte fanden hauptsächlich in der Kirche, in Messen samstags und sonntags statt. Tja, wir hatten den Übungsraum bei der Missione Catolica Italiana: Sie stellten uns das PA zur Verfügung, dafür mussten wir in der Kirche musizieren.
Die zweite Band: Smile hiessen wir, unsere Musikrichtung hatte sich leicht geändert, wir spielten nun Unterhaltungsmusik, zum Tanzen und so, bei italienischen Veranstaltungen.
Die dritte Band: In dieser Band spielten wir Country, von diesem Zeitpunkt an wusste ich, dass ich meine Musik gefunden hatte, und ich wollte nichts anderes mehr spielen. Da lernte ich auch ein neues Instrument zu spielen: die Pedal Steel Guitar, mit mehr oder weniger Erfolg. Wir hiessen Highway No. 3. Der Name rührte daher, dass wir das Probelokal neben der A3 hatten. In dieser Band spielten unter anderem Albi Specker  (E-Guitar) und Jack Frei (Bass).
Meine ersten Gehversuche als Techniker: Ich las in einem Inserat, dass George Hug and Steaks and Beans einen Techniker suchten. Ich versuchte mein Glück und bewarb mich. Bei George Hug and Steaks and Beans erlernte ich den Umgang mit der Technik und musste feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, einen angenehmen Sound zu mischen. Aber ich habe meine Erfahrungen gemacht und aus Fehlern gelernt, wie es eben im Leben so ist.
Desert Rats: Seit dem Jahr 2000 bin ich bei der Desert Rats als Techniker oder so……
Tja, und da bin ich!
DRats_245Ich spiele nun bald schon 20 Jahre Schlagzeug! Dabei habe ich diverse Stile und Bands durchkreuzt.
Zuletzt verschlug es mich für mehrere Monate nach NYC, ans Drummers Collective, der renomiertetsten Drumschool der "Welt"! Jaja! www.thecoll.com
Und jetzt, unter Anderem, wieder nach einer längeren Unterbrechung bei den Ratten an Bord!
Für Neugierige welche nicht genug kriegen von mir, www.abassa.ch, mein anderes Ding!